Schufa – Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung

Gepostet am 21. März 2012 in Glossar

Die Schufa ist ein Dienstleistungsunternehmen, das Kundeninformationen rund um kreditbezogene Geschäfte sammelt und bei Bedarf an seine Mitglieder weitergibt.

Die Mitgliedsunternehmen melden an die Schufa Stelle objektive Daten des Kunden. Sämtliche Daten können dann von Mitgliedern bei berechtigtem Interesse (zum Beispiel Kreditvergabe) abgefragt werden.

In die Schufaauskunft werden unter anderem Handyverträge, Anmeldungen von Versandhäusern oder auch deutsche Bankkonten eingetragen und natürlich auch negative Einträge.

Ein negativer Schufaeintrag kommt oft bei fruchtlosen Mahnungen und Vollstreckungen durch Gerichtsvollzieher zu Stande und beruht bei mehr als 50 % der Betroffenen auf nicht bezahlten Mobilfunkrechnungen. Verbraucher sollten generell darauf achten, möglichst nie einen negativen Schufaeintrag zu bekommen, da ein solcher Eintrag in der Regel dazu führt, dass es nicht mehr möglich ist, einen Handyvertrag oder ein Auto auf Kredit zu bekommen.

Auch viele Wohnungsvermieter fordern vor der Wohnungsvergabe eine Schufaauskunft an. Für einen negativen Eintrag kann nach 2 Jahren ein Löschungsantrag gestellt werden, aber nur, wenn keine Forderungen mehr bestehen und alle Schulden bezahlt wurden.

Internetseite der Schufa: www.schufa.de
Schufaselbstauskunft beantragen: Selbstauskunft per Post
Kredit Tipp: Kredit ohne Schufa